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Coxarthrose (Hüftgelenksarthrose)

Coxarthrose - Die in Deutschland am häufigsten verbreitete Arthroseform

Definition

Die Coxarthrose ist eine Hüftgelenksarthrose und in Deutschland die häufigste Form der Arthrose. Die Coxarthrose tritt vor allem bei älteren Menschen auf, die älter als 60 Jahre sind. Die Hüftgelenksarthrose ist eine degenerative Erkrankung, bei der sich der Knorpel von Hüftkopf und Hüftpfanne abbaut. Männer und Frauen sind etwa gleich häufig von einer Hüftgelenksarthrose betroffen.

 

Symptome

Typisch für eine Coxarthrose sind dumpfe oder bohrende Schmerzen im Bereich der Hüfte, die vor allem bei Bewegung oder Belastung der Hüfte auftreten (Belastungsschmerzen). Diese Schmerzen sind häufig nach dem morgendlichen Aufstehen zunächst stärker ausgeprägt, lassen dann nach und nehmen abends (je nach körperlicher Belastung) wieder zu. Neben Hüftschmerzen kann es mit der Zeit auch zu Rückenschmerzen aufgrund von Haltungsveränderungen kommen. Bei einer Coxarthrose kommt es über die Jahre meist zu einer stetigen Zunahme der damit zusammenhängenden Beschwerden.

 

Diagnose

Eine einwandfreie Diagnose einer Coxarthrose ist durch das Röntgen möglich; anhand entsprechender Röntgenbilder kann darüber hinaus auch der Ausprägungsgrad einer Coxarthrose festgestellt werden. Hinweise auf eine Coxarthrose können sein, dass bei einer Person ein Entlastungshinken auftritt oder beim Fuß der von einer Coxarthrose betroffenen Körperseite eine Außenrotation zu beobachten ist.

 

Ursachen

Bei ca. 75% der Patienten, die an einer Coxarthrose erkrankt sind, lagen im Vorfeld bereits Verletzungen oder anderweitige Erkrankungen des Hüftgelenks (etwa angeborene Fehlformen des Hüftgelenks oder frühe Hüfterkrankungen) vor. Weitere Risikofaktoren, die eine Coxarthrose begünstigen können, sind neben einem hohen Lebensalter Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Übergewicht, das die Abnutzung des Hüftgelenks beschleunigen kann.

 

Was hilft?

Akute Schmerzen, die von einer Hüftgelenksarthrose ausgehen, können zunächst mit schmerzstillenden Medikamenten oder physikalischen Therapien (wie beispielsweise Wärmetherapien) bekämpft werden. Eine Heilung der Coxarthrose durch konservative Behandlungsmethoden ist in der Medizin noch nicht möglich. Im Alltag kann beispielsweise eine Gehhilfe auf der nicht erkrankten Körperseite unterstützend eingesetzt werden. Auch sogenannte Orthesen (orthopädische Hilfsmittel), wie etwa Pufferabsätze an den Schuhen, können die Hüfte bei einer Hüftgelenksarthrose entlasten. Personen, die unter Adipositas (der sogenannten Fettsucht) leiden, wird von Medizinern aus gleichem Grund (Entlastung des Hüftgelenks) meist zu einer Gewichtsabnahme geraten.

Weiterhin können physiotherapeutische Maßnahmen sich positiv auf Beschwerden auswirken, die durch die Coxarthrose hervorgerufen werden; so auch beispielsweise auf Rückenschmerzen. Häufig ist eine langfristige Lösung dann der Hüftgelenksersatz durch eine Hüftgelenksprothese (meist ist dies eine Endoprothese). Eine solche Maßnahme kann beispielsweise in Erwägung gezogen werden, wenn eine Coxarthrose zu starken Einschränkungen und Beschwerden im Alltag führt. Die Prognose nach einer solchen Hüftgelenksoperation ist in der Regel sehr gut.

 

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