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Entstehen chronische Rückenschmerzen im Gehirn?
Montag, den 16. Juli 2012 um 14:26 Uhr

Chronische Rückenschmerzen können das Leben eines Menschen enorm belasten. Hilfe gibt es häufig dafür nicht.

Allerdings wollen amerikanische Forscher nun herausgefunden haben, dass chronische Rückenschmerzen im Gehirn entstehen. Sie sind der Auffassung, dass die Chronifizierung in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Verlust von grauer Hirnsubstanz zusammenhängt. Dies wäre mittels einer Kernspintomographie im Normalfall vorhersehbar.

Die Ursache wurde ausschließlich direkt im Rückenbereich gesucht und behandelt

Bisher wurde bei chronischen Rückenschmerzen immer davon ausgegangen, dass die Auslöser eine Deformierung der Bandscheibe oder Verspannungen in der Rückenmuskulatur seien. Daher zielen die meisten Therapien auf diese Problemzonen ab. Jedoch sind sich die Forscher in Chicago jetzt einig, dass das Gehirn mindestens eine große Mitschuld an den chronischen Schmerzen hat. Gestützt wird die Aussage durch Langzeitstudien, die über zwei Jahrzehnte durchgeführt wurden. So ließ sich feststellen, dass sich das Gehirn tatsächlich im Verlauf mit den Rückenschmerzen entsprechend verändert. Nun soll belegt werden, dass es sich nicht ausschließlich um eine Begleiterscheinung handelt, die mit den Schmerzen einhergeht, sondern dass die Chronifizierung im menschlichen Gehirn festgelegt ist.

Das Gehirn lernt aufgrund Bewertungen der Schmerzen

Dazu lief eine einjährige Studie, an denen fast 40 Patienten teilgenommen haben, die bereits einige Wochen mit den akuten Beschwerden kämpften. Hiervor stand der Hintergrund, dass sich die Hälfte der Schmerzpatienten erholen sollten, während es bei der anderen Hälfte zu chronischen Schmerzen kommt. Alle Probanden wurden mehrfach mit einem Kernspintomographen untersucht. Als erstes fiel die Veränderung der grauen Hirnsubstanz bei der Chronifizierung auf. Daran ist einerseitst die Hirnregion Insula beteiligt, die dafür verantwortlich ist, in welcher Form ein Schmerz vom Patienten wahrgenommen wird. Die zweite, betroffene Hirnregion ist der Nucleus Accumbens. Diese Region lenkt die emotionale Schmerzbewertung. Wenn es hier zu einem Fehlverhalten kommt, kann dies zu einem gewissen Lerneffekt des Gehirns führen, so dass daraus ein chronischer Schmerz entsteht. Da eine Verbindung zu einer weiteren Region besteht, konnten auch im medialen präfrontalen Cortex Veränderungen festgestellt werden. Nun geht es darum, diese Studie anhand einer großen Anzahl an Schmerzpatienten zu überprüfen. Sollte sich diese Aussage bestätigen, würde dies neue Aspekte für die zukünftige Behandlung ergeben.

 

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