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Wirtschaftsschaden – durch Rückenschmerzen
Montag, den 23. Juli 2012 um 14:35 Uhr

Es klingt auf den ersten Blick verwunderlich: Rückenschmerzen verursachen einen Wirtschaftschaden.

Auf den zweiten Blick, klingt es plausibel. Rückschmerzen sind inzwischen zu einem der größten Volksleiden geworden und sie tun nicht nur dem Betroffenen, sondern auch der Wirtschaft weh.

Aktuelle Studie zu chronischen Erkrankungen

Letztendlich schadet jeder, der Rückenschmerzen nicht therapiert, nicht nur sich gesundheitlich selber, sondern auch wirtschaftlich dem Staat. Eine aktuelle Stellungnahme zu einer Studie über die Bertelsmann-Stiftung und die Beratungsfirma Booz & Company, von Juli 2012, spricht davon, dass in Deutschland bis zu 75 Milliarden Euro der Wirtschaft durch chronische Krankheiten, wie Asthma, Bluthochdruck, chronischen Rückenschmerzen, Depressionen und Gelenkrheuma insgesamt verloren gehen.

Therapie und Nutzung könnte Milliarden sparen

Bessere Therapiemöglichkeiten und deren Nutzungen von Betroffenen mit chronischen Krankheiten könnten hierzulande Ausgaben in Milliardenhöhe vermeiden. Es wird lt. der Studie gefordert, dass Krankenkassen, Ärzte, Firmen und die Politik angesichts ausreichender finanzieller Mittel über die Sozialkassen, in entsprechende Präventions- bzw. Therapie-Programme investieren sollten.

Rückenschmerzen und Depressionen: Die Spitzenreiter

In der Studie wurden unter wissenschaftlichen Aspekten die volkswirtschaftlich entstehenden Kosten durch fehlende Therapietreue an Hand der fünf oben bereits angeführten, in Deutschland häufigen, Krankheitsbilder Asthma, Bluthochdruck, chronischen Rückenschmerzen, Depressionen und Gelenkrheuma beispielhaft betrachtet und analysiert. Dabei nehmen die Folgekosten durch wirtschaftliche Produktivitätsverluste im Untersuchungssegment chronische Rückenschmerzen, mit 9 bis 26 Milliarden Euro pro Jahr, die Spitzenposition ein. Stark gefolgt von den Kosten von 10 bis 21 Milliarden Euro für reduzierte Produktivität oder Arbeitsunfähigkeit auf Grund von Depressionen.

Behandlung, Möglichkeiten und Perspektiven

Die Gründe eines nicht eingehaltenen Therapieplans sind multifaktoriell und variieren nach soziodemografischen Merkmalen, Bildungsstand und vor allen nach der Art der Erkrankung. Als Hauptfaktoren werden neben Informationsmangel oder Informationsmissverständnissen, Motivationsdefizite und fehlende Beratungs- und Unterstützungsangebote im Lebensumfeld der Betroffenen herausgestellt. Da Behandlungskosten für die beiden Spitzenreiter viel geringer wären, als die Kosten des Produktivitätsverlustes für die Wirtschaft, könnten gemäß der Studie bis max. 20 Milliarden Euro pro Jahr, in Deutschland, bei entsprechend optimierter Therapiebegleitung langfristig mehr erwirtschaftet werden.

 

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