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Osteochondrose

Das Wort Osteochondrose setzt sich aus dem griechischen Begriff für Knochen ("osteon"), dem griechischem Begriff für Knorpel ("chondr(on)) und dem Wort "ose" (=Erkrankung, nicht endzündlich) zusammen. Osteochondrose kann sowohl an den Gelenken wie Knie, Sprung-, Hüft- und Ellenbogengelenk als auch an der Wirbelsäule auftreten und wird grundsätzlich durch Abnutzung hervorgerufen. In der Wirbelsäule kann sie vor allem durch einen Verschleiss der Bandscheibe entstehen, z.B. durch Beruf oder Sport. Die Krankheit tritt vor allem bei Patienten auf, die bereits unter Skoliose, einer seitlichen Verbiegung der Wirbelsäule, leiden. Auch nach früheren Bandscheibenvorfällen oder nach vorangegangenen Operationen an den Bandscheiben ist eine Osteochondrose als Folge nicht auszuschließen. Bei der Skoliose tritt eine nachfolgende Osteochondrose vor allem auf Grund der einseitigen Belastung der Bandscheiben auf.

Bei der Osteochondrose im Bereich der Wirbelsäule, die am häufigsten vorkommt, verändert sich der Bandscheibenknorpel. Meist wird durch einen Verschleiss der Bandscheibe diese überlastet. Durch die zusätzliche Belastung der Bandscheibe und die daraus resultierende nachlassende Funktion als Stoßdämpfer, werden die Knochen der nebenliegenden Wirbel ebenso stärker belastet. Um diese zusätzliche Belastung abzufangen, bildet der Körper zusätzliches Knochengewebe, die Knochendichte nimmt also zu. Die so enstandenen Zusätze an der Wirbelsäule werden als Spondylophyten bezeichnet. Probleme entstehen vor allem dann, wenn diese Zusätze zusammenwachsen, da es so zu einer Versteifung der Wirbelsäule kommen kann.

Tritt Osteochondrose bei Jugendlichen auf, so wird sie auch als Scheuermann Krankheit oder Morbus Scheuermann bezeichnet. Bei Jugendlichen entseht Osteochondrose in der Wachstumsphase während der Pubertät, also bei Mädchen meist im Alter von 11 bis 15 Jahren und bei Jungen meist im Alter von 12 bis 17 Jahren. Hier entsteht das Krankheitsbild vor allem durch eine zu schwache Rückenmuskulatur in Verbindung mit einer gebückten Sitzhaltung. Durch die falsche Haltung werden vor allem die Wirbel im unteren Rückenbereich stark belastet und es kommt zu Schäden zwischen den Verbindungen der Knorpeln und Knochen. Durch Schädigungen an der Wachstumszone der Kanten der Wirbelkörper, wachsen die Wirbel vorne langsamer und werden keilförmig ausgebildet. Mögliche Folgen sind hier die Bildung von Buckeln und Rundrücken.

 

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